Kräftemessen mit der Regierung
Die
"Campesinos" haben angekündet, die Takuara'i in ihrem Kampf ums Land zu
unterstützen... am Montag hätten sie im Morgengrauen ankommen sollen,
zu einer ersten Demonstration zusammen mit den Indigenen. Dies kam dann
aber nicht zustande, da sie an Strassensperren aufgehalten wurden und
nur nach und nach und viel später auf dem Platz ihre Zelte errichten
konnten.
Der Marsch war dann für Dienstag um 6 Uhr vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt war das Zentrum schon völlig abgeriegelt. Alle auf den Platz führenden Strassen waren mit Strassensperren versehen und von ungefähr 200 oder 300 Polizisten bemannt, ein Teil davon mit Schildern und Helmen gerüstete Blauhelme. Ausserdem hatte es auf jeder Strasse einen Wasserwerfer und auf den Dächern Heckenschützen.
Trotzdem wurden auf dem Platz die Vorbereitungen für die Grossdemonstration getroffen. Die Campesinos hielen Reden. Ihre zentrale Forderung ist die Agrarreform.
Die Indigenen bemalten ihre Gesichter mit der Paraguay Fahne und anderen Symbolen.
Der Marsch wurde bis zu der Strassensperre durchgeführt; wo die Demonstranten lautstark ihre Forderungen bekannt gaben, die Polizisten Sellung bezogen und den Wasserwerfer funktionsbereit machten. Zwar hätte man gerne diese Strassensperre durchstossen.
Aber es hatte einfach zu viele Polizei und die Heckenschützen auf dem Dach machten Angst und erinnerten an die Diktatur.
Auch wenn die Demonstranten lautstark forderten durchgelassen zu werden, gaben die Polizisten den Weg nicht frei.
Die Indigenen begannen den Tangara zu tanzen... direkt vor der bewaffneten Polizeimacht.
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